Lebertoxizität einer Rifampicin-Kombinationstherapie
A. Austerhoff, U. Kindler, P. Knop, H.-J. Knieriem · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1974 · Heft 22 · S. 1182-1188
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Feingewebliche und klinisch-chemische Untersuchungen an 77 Patienten mit einer aktiven Lungentuberkulose vor und während einer Kombinationstherapie mit Rifampicin, Isoniazid und Ethambutol unter stationären Bedingungen ergaben in 23 Fällen eindeutige hepatotoxische Schädigungen. Eine Leberzellverfettung stellt keinen sicheren prädisponierenden Faktor für diese toxischen Leberveränderungen dar. Als klinisch-chemischer Parameter für eine Leberschädigung erwies sich der Bromsulfalein-Test aussagekräftiger als das Verhalten der Aminotransferasen. Das Verhalten des Bilirubins und der alkalischen Serum…