Erfahrungen mit urologischen Eingriffen bei Hämophilie-Patienten
H. Klosterhalfen, M. W. Köllermann, A. Kurme, D. Pleßow, H. Busch · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1974 · Heft 42 · S. 2095-2098
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Laufe von neun Jahren wurden bei sechs Hämophilie-Patienten urologische operative Eingriffe vorgenommen. Die Ergebnisse spiegeln die Entwicklung zu zunehmender Einschränkung des Risikos operativer Maßnahmen unter optimaler prä-, intra- und postoperativer Substitutionstherapie wider. Negative und positive Erfahrungen bei den beschriebenen Fällen sind Veranlassung, die Mitarbeit eines speziellen Blutgerinnungslaboratoriums zur fortlaufenden qualifizierten Aktivitätsbestimmung der Faktoren VIII und IX als unabdingbare Voraussetzung jeder operativen Tätigkeit bei Blutern zu fordern.