Osteopathie bei chronischer Niereninsuffizienz
U. Binswanger, J. Fischer, R. Schenk, W. Merz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1971 · Heft 49 · S. 1914-1919
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei chronischer Azotämie geringen bis weit fortgeschrittenen Grades findet sich immer eine Knochenanbaustörung, die meistens charakterisiert ist durch Zunahme dünner expandierter Osteoidsäume, vereinzelt auch durch breite osteoide Beläge der Spongiosa-Oberflächen. Pathogenetisch ist ein Zusammenhang mit Konzentrationen von Calcium und Phosphat im Serum nicht zu erkennen; regelmäßiges Vorkommen von Faserosteoid läßt einen direkten Einfluß von Parathormon vermuten. Resorptionszeichen sind mit der verwendeten Technik weniger sicher zu interpretieren. Die Diagnose läßt sich nur histologisch stellen.…