CareLit Fachartikel

Zur Frühdiagnose und Pathogenese der Homocystinurie

W. v. Petrykowski · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1968 · Heft 40 · S. 1877-1882

Dokument
1000415
CareLit-ID
Jahr
1968
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
W. v. Petrykowski
Ausgabe
Heft 40 / 1968
Jahrgang 93
Seiten
1877-1882
Erschienen: 1968-10-04 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Eine sechsjährige Patientin wies die pathognomonischen Befunde der Homocystinurie auf. Sie war ein auffallend großes, offensichtlich debiles und stark kurzsichtiges Mädchen mit besonders langen, dünnen Beinen und erheblich deformierten Genua valga. Finger und Zehen waren langgliedrig; es bestanden Scapulae alatae, eine Skoliose und eine Trichterbrust. Die Haare waren hellblond, die Irides hellgrau, die Wangen gerötet, und die Haut war marmoriert. Auffallend war auch der schleichende, „chaplin-artige” Gang. Am Auge fand sich eine Iridodonesis bei Linsensubluxation und Kugellinsen; die Myopie betru…

Schlagworte

Cystathionin Aminosäuren Betrug Auge DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift