Zur Pathophysiologie der Querschnittslähmung bei malignen Wirbeltumoren
G. Lausberg · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1968 · Heft 50 · S. 2424-2427
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Ergebnisse der operativ entlastenden Therapie bei malignen Wirbeltumoren mit neurologischen Querschnittssymptomen lassen als Ursache der Rückenmarksschädigung außer der Kompression weitere Faktoren vermuten, die vorwiegend vaskulärer Art sind. Die Analyse des eigenen Krankengutes hat die große Bedeutung der Kompression erneut dargelegt und vaskuläre Faktoren erkennen lassen. Als klinische Folgerung aus der Studie ist die frühe operative Entlastung des Rückenmarks als kausale Maßnahme hervorzuheben, da sie der Beeinflussung vaskulärer Faktoren naturgemäß überlegen ist.