Cryptococcus-Meningitis
John P. Utz, William T. Butler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1965 · Heft 21 · S. 941-943
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Vor 1957 war die Cryptococcus-Meningitis eine stets tödliche Erkrankung, und eine ätiologische Diagnose brachte dem Patienten keinen Vorteil. Seit 1957 hat sich das Antimykotikum Amphotericin B bei mehr als zwei Dritteln der Patienten mit Cryptococcus-Meningitis als wirksam erwiesen. Deshalb ist es jetzt von größter Wichtigkeit, eine exakte Diagnose zu stellen. Amphotericin B ist indessen ein toxisches Mittel und sollte niemals gedankenlos oder ohne strenge Indikation benutzt werden. Zunehmende Erfahrung bei der Behandlung von 50 Patienten mit dieser Krankheit hat zur Entwicklung von Methoden bei…