Untersuchung einer Familie mit kongenitaler Methämoglobinämie durch Reduktaseinsuffizienz
Klaus Betke, Hugo Steim, Otmar Tönz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1962 · Heft 02 · S. 65-68
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 14jährigen Mädchen, das seit Geburt zyanotisch, im übrigen aber körperlich leistungsfähig ist, wurde eine angeborene Methämoglobinämie durch Reduktaseinsuffizienz festgestellt. 22,5% des Blutfarbstoffs lag als Methämoglobin vor. 5 weitere Familienmitglieder, die untersucht werden konnten, waren klinisch völlig gesund. Durch Untersuchung der fermentativen Methämoglobin- reduktion in ihren Blutzellen mittels Inkubation mit Laktat als Substrat in Kohlenoxydatmosphäre konnte jedoch bei 3 dieser Personen (beide Eltern und ein Bruder) eine im Mittel auf etwa 50% der Norm eingeschränkte Redukt…