CareLit Fachartikel

Die Behandlung der akuten Vergiftung mit Glutethimid (Doriden®) durch extrakorporale Hämodialyse

P. v. Dittrich · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1962 · Heft 07 · S. 357-359

Dokument
1000506
CareLit-ID
Jahr
1962
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
P. v. Dittrich
Ausgabe
Heft 07 / 1962
Jahrgang 87
Seiten
357-359
Erschienen: 1962-02-16 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Es wird über einen 19 Jahre alten jungen Mann berichtet, der nach Einnahme von 40 Tabletten Doriden® (α-Phenyl-α-äthyl-glutarsäureimid) — entsprechend 10 Gramm Reinsubstanz — und einem halben Liter Rotwein in ein schweres Koma kam, das durch konservative Maßnahmen nicht behoben werden konnte. Erst durch eine achtstündige extrakorporale Hämodialyse und dadurch bedingte Doridenauswaschung konnten Kreislauf und Bewußtsein normalisiert werden. Anschließend Auftreten einer akuten Niereninsuffizienz (bioptisch fand sich eine Hämolyseniere), die erst nach zweimaliger Hämodialyse in die polyurische Phase…

Schlagworte

Bewußtsein Anämie DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift