CareLit Fachartikel

Wege zur Frühdiagnose der Phenylketonurie in der Bevölkerung

H. Bickel · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1963 · Heft 38 · S. 1850-1854

Dokument
1000547
CareLit-ID
Jahr
1963
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
H. Bickel
Ausgabe
Heft 38 / 1963
Jahrgang 88
Seiten
1850-1854
Erschienen: 1963-09-20 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Phenylketonurie geht gewöhnlich mit schwerem Schwachsinn einher, der sich bei Behandlungsbeginn mit einer phenylalaninarmen Diät im ersten Lebenshalbjahr verhüten läßt. Sie befällt 1 auf 10 000 bis 20 000 Neugeborene, so daß in der Bundesrepublik jährlich mit der Geburt von mindestens 50 phenylketonurischen Kindern zu rechnen ist. Die Prävention des Hirnschadens muß in den ersten Lebensmonaten beginnen, zu welchem Zeitpunkt die Diagnose nur biochemisch, nicht klinisch gestellt werden kann. Hierfür stehen geeignete Testmethoden zur Verfügung. Am ertragreichsten wird die Suche unter neugeborene…

Schlagworte

Bevölkerung Blut Diät Geburt DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift