Intraokularer Gasbrand nach perforierender Metallsplitterverletzung1
H. Oehring, A. Jütte · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1963 · Heft 43 · S. 2092-2097
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach einer perforierenden Metallsplitterverletzung des linken Auges, die erst nach 28 Stunden in augenärztliche Behandlung kam, entwickelte sich bei einem 34jährigen Mann eine rasch fortschreitende Panophthalmie, die eine Eviszeration nötig machte. Im eviszerierten Inhalt ließen sich mikroskopisch und kulturell Gasbranderreger des Typs Welch-Fraenkel (Clostridium perfringens) nachweisen. Eine Reinkultur dieses Stammes verhielt sich bei subkutaner und intraokularer Injektion am Meerschweinchen pathogen. Bei dem Patienten selbst traten nach dem operativen Eingriff und antibiotischer Therapie keine…