Erfahrungen in der Therapie der Urogenitaltuberkulose1
H.-J. Funfack · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1961 · Heft 10 · S. 439-442
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Behandlung der Urogenitaltuberkulose muß individuell erfolgen, sie kann nicht schematisch durchgeführt werden! Beim Einsatz aller konservativen Methoden können wir häufig Operationen vermeiden. Eine sog konservative Chirurgie ist nur dann sinnvoll, wenn es angezeigt ist, das erkrankte Organ zu erhalten. Die Nephrektomie ist oft bei fortgeschrittenen Prozessen schonender als zum Beispiel mehrere Teilresektionen, die im Spätstadium der Krankheit letzten Endes doch keine Dauersanierung erreichen. 1200 Fälle zeigen, daß die Urogenitaltuberkulose heute noch ein langwieriges Leiden ist, das eine so…