Industrielle Gießharze in der Knochenchirurgie
H. Nigst, H. H. Wagener, J. Bircher, P. Zuppinger · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1961 · Heft 34 · S. 1621-1625
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Legt man eine mit Araldit getränkte Polyurethanmanschette derart um eine künstlich frakturierte Kanindientibia an, daß sie nach distal und proximal etwa 1 bis 1,5 cm weit den Knochen bedeckt, so ist unmittelbar nach Härtung des Materials eine torsionssichere, belastungsfähige Vereinigung der Frakturenden erreicht. Die Versuchstiere können die operierte Extremität sofort benutzen. Ebenso kann durch alloplastischen oder homoplastischen Ersatz die Überbrückung eines Knochendefektes vorgenommen werden. — Da das verwendete Aralditharz ein ausgesprochenes Klebe- beziehungsweise Bindemittel darstellt, k…