Immunothrombozytopathien1
P. Miescher · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1958 · Heft 15 · S. 651-656
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wurde versucht, die Immunothrombozytopathien nach den ihnen zugrunde liegenden pathogenetischen Mechanismen einzuteilen. Antithrombozytäre Isoantikörper können zu Transfusionsreaktionen führen. Sie sind in der Regel nicht sehr schwer und können medikamentös weitgehend verhindert werden. Antithrombozytäre Autoantikörper kommen viel seltener vor, als allgemein angenommen wird. Sie sind vor allem bei gewissen Fällen einer chronischen idiopathischen Thrombopenie nachgewiesen worden. Ferner können sie zusammen mit anderen Autoantikörpern vorkommen, z. B. bei Fällen von immunohämolytischer Anämie od…