Ein Fall von intermittierendem Schenkelblock - und dessen Beeinflussung durch Cocarboxylase1
D. Doneff, K. Moser · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1957 · Heft 04 · S. 146-152
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein 53jähriger Patient mit normalem Ruhe-EKG klagte über Herzklopfen und Atemnot nach geringen Anstrengungen. Nach 20 Kniebeugen trat im EKG bei einer Erhöhung der Frequenz auf 95 ein Rechtsschenkelblock auf, der sich auch durch eine i.v. Injektion von 1 ccm einer 1‰ Adrenalinlösung auslösen ließ und sich nach einer Ruhepause wieder zurückbildete. Nach Koffein und Strophanthin war eine größere körperliche Belastung als sonst zur Auslösung des Schenkelblockes notwendig. Sowohl nach einer einmaligen i.v. Injektion von 100 mg Cocarboxylase wie während einer 14tägigen Behandlung mit täglich 50 mg Coc…