Kontrastmittelschäden nach einer Hysterosalpingographie mit Jodipin
H. Zeitzu, P. Stoll · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1956 · Heft 38 · S. 1557-1560
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach 2236 Salpingographien mit 40%igem Jodipin konnten 33 Tuben, die in einem Zeitraum von 2 Wochen bis 7 Jahren operativ entfernt wurden, histologisch untersucht werden. In 2 Fällen wurde eine Jodipinschädigung in Form eines Fremdkörpergranuloms nachgewiesen; beide Male hatte sich die Tube bei der Salpingographie als nicht durchgängig erwiesen. Es ist anzunehmen, daß Jodipinschädigungen nur in chronisch entzündlich veränderten bzw. verschlossenen Tuben auftreten, in denen das Kontrastmittel lange Zeit liegen bleiben kann. Um einer entzündlichen Reaktion vorzubeugen, empfiehlt es sich, beim Vorli…