Morphologische Befunde bei der Behandlung der Endometritis tuberculosa mit Conteben und Neoteben1
Hans Frangenheim, Gerhard Schenk · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1954 · Heft 20 · S. 807-808
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die vorliegenden histologischen Ergebnisse erweisen den Wert der Chemotherapie der Endometritis tuberculosa mit den Tuberkulostatika. Diese Heilmittel zeichnen sich demnach nicht nur durch die Hemmung des Bakterienwachstums und durch einen zytostatischen Effekt aus (Domagk), sondern das Gewebe wird darüber hinaus auch zu einer aktiven, reparatorischen Leistung angeregt. Die etwa 5 Wochen nach Beginn der Chemotherapie aufgetretenen Nekrosen im Bereich der Epitheloidzelltuberkulose werden schnell resorbiert, und an die Stelle der spezifischen Granulome tritt nach etwa 6—10 Wochen ein unspezifisches…