Zur Verträglichkeit des Piperazins
Klaus Wechselberg · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1956 · Heft 16 · S. 632-639
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Toxische Symptome wurden bereits vor 50 Jahren bei der Behandlung der Gicht oder von Harnsäurekonkrementen mit Piperazin und in jüngster Zeit bei der Anwendung des Mittels als Antihelminthikum gesehen. Drei weitere Beobachtungen der Kölner Universitäts-Kinderklinik werden mitgeteilt. Es handelt sich dabei um neurotoxische Erscheinungen, vorwiegend Sehstörungen, Bewußtseinsstörungen, Beeinträchtigung des Denkens und Wahrnehmens, Koordinationsstörungen mit Ataxien und Gleichgewichtsstörungen beim Gehen, Fallneigung, Hypotonie der Muskulatur, besonders in den Beinen, Reflexanomalien und EEG-Veränder…