Die Flüssigkeits- und Elektrolytbehandlung. I. Teil. Die patho-physiologischen Grundlagen der Flüssigkeits- und Elektrolyttherapie
H. C. Moll, G. B. Stickler, G. W. Daugherty · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1955 · Heft 41 · S. 1505-1508
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein Erwachsener mit einem Gewicht von 70 kg hat etwa 14 Liter extrazelluläre Flüssigkeit, davon 3,5 Liter Plasma, der Rest als interstitielle Flüssigkeit. Die intrazelluläre Flüssigkeit beträgt etwa 35 Liter. An der Regulation des Wasser- und Elektrolythaushaltes sind die Nieren, die Lungen, der Magen-Darmkanal und die Haut beteiligt. Diese Organfunktionen werden hormonal und nervös gesteuert, der osmotische Druck und das Volumen des Plasmas werden unter normalen Bedingungen konstant gehalten. Ein in den meisten Fällen ausreichendes Bild des Elektrolythaushaltes ergibt sich aus der Bestimmung von…