Zur Behandlung der Herzthrombosen mit Antikoagulantien
R. Marx · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1955 · Heft 13 · S. 443-446
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eigene Erfahrungen und ein Überblick über die Literatur der letzten Jahre zeigen, daß die Antikoagulantientherapie bei Herzthrombosen verschiedener Genese ein Fortschritt bedeutet. Die Lebenserwartung der Myokardinfarkte wird durch sie um etwa ein Drittel verbessert. Parietalthromben bei Klappenfehlern sind bisher mit keiner anderen Behandlungsmethode ähnlich gut zu beeinflussen. Zur Behandlung der bakteriellen, ulzerösen Endokarditis sind die Antikoagulantien allerdings häufig nicht geeignet, weil sie eine weitere Herabsetzung der häufig an sich schon verminderten Kapillarresistenz bewirken könn…