CareLit Fachartikel

Zur perakuten Meningokokkensepsis (Waterhouse-Friderichsen-Syndrom)

H. K. v. Rechenberg · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1954 · Heft 33/34 · S. 1208-1212

Dokument
1001064
CareLit-ID
Jahr
1954
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
H. K. v. Rechenberg
Ausgabe
Heft 33/34 / 1954
Jahrgang 79
Seiten
1208-1212
Erschienen: 1954-08-13 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die perakute Meningokokkensepsis (Waterhouse-Friderichsen-Syndrom) ist ein Krankheitsbild, das einen foudroyanten, sich über 12—24 Stunden erstreckenden, zweiphasischen Ablauf zeigt. Die erste Phase ist durch die schwere Infektion mit massiver Bakterieninvasion und Intoxikation bedingt. In der 2. Phase wirken Schock und Nebenniereninsuffizienz zusammen. Es kommt zur Adaptationskrankheit, wobei die schwere Schocksituation die schon erschöpften Nebennieren überbeansprucht. Die häufig gefundene Nebennierenblutung ist nicht Ursache, sondern Folge des Syndroms. Die kombinierte Cortison-Antibiotika-Sul…

Schlagworte

Cortison Antibiotika Infektion DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift