Der Salz- und Wasserhaushalt und seine zentrale Stellung in der Urämiebehandlung im Kindesalter1
Werner Droese, Helga Stolley · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1954 · Heft 43 · S. 1599-1604
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ausgehend von neueren Erfahrungen, daß der Tod in der Urämie weniger auf eine Vergiftung durch Eiweißabbauprodukte als vielmehr auf eine Dekomposition des ionalen Gefüges des Körpers zurückzuführen ist, wird die Aufgabe der Therapie darin gesehen, das normale Flüssigkeitsvolumen und die normale ionale Zusammensetzung der Körperflüssigkeiten bis zur Wiederherstellung der Nierenfunktion aufrecht zu erhalten. Voraussetzung einer solchen Therapie sind lediglich wiederholte Bestimmungen von Natrium, Chlor und Bikarbonat im Blut sowie sorgfältige Messungen des Körpergewichtes, aus denen, wie an einem B…