Koronarinsuffizienz und plötzlicher Tod durch Koronaranomalien
A. Schaede, H. R. Ochs, M. Thelen, P. Thurn · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1978 · Heft 35 · S. 1363-1367
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Koronaranomalien werden bei 0,2–0,7% unausgewählter obduzierter Patienten gefunden. Eine entsprechende Diagnose wird zu Lebzeiten erheblich seltener gestellt: Patienten mit Koronaranomalien lassen oft eine dem Krankheitsbild entsprechende deutliche klinische Symptomatik vermissen; sie werden daher auch keiner speziellen Diagnostik zugeführt. Häufig deckt erst die nach plötzlichem, ungeklärtem Tod durchgeführte Autopsie eine Mißbildung der Herzkranzgefäße als Ursache auf. Aus eigenen Beobachtungen und gleichgearteten Mitteilungen in der Literatur wird deutlich, daß selbst bei nur geringfügigen kar…