Ein Beitrag zur Herabsetzung der Gefahren bei der zerebralen Arteriografie durch Trapanal-Kurznarkose
K. Albrecht · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1955 · Heft 04 · S. 495-500
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über eine ausgedehnte, drei Tage nach der zerebralen Arteriografie zu Tode führende Thrombose der Karotis berichtet. Weiterhin wird auf andersartige bedrohliche Reaktionen bei der zerebralen Gefäßdarstellung eingegangen. Zur Vermeidung von Überempfindlichkeitsreaktionen bzw. zur Abschwächung derartiger Reaktionen sowie zur Vermeidung von Gefäßreaktionen wird die Durchführung der zerebralen Arteriografie in Kurznarkose empfohlen. Als Narkosemittel hat sich uns das Trapanal, ein dem Pentothal ähnlicher Körper, sehr gut bewährt. Auch die Injektion von 60%igem Per-Abrodil wird in Trapanalnark…