Zur Radiographie des chronischen, juvenilen Subduralhämatoms: typische und abweichende Befunde
F. Heppner · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1960 · Heft 02 · S. 138-146
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der Erkennung juveniler Subduralhämatome vermögen Klinik und EEG nur Verdachtsmomente zu liefern, die sich auf Grund der Leeraufnahmen des Schädels zur Wahrscheinlichkeit verdichten können: Deren Veränderungen richten sich vorwiegend nach jenem Wachstumsstadium des Schädels, in welchem der Druckanstieg wirksam geworden ist. Beweisend ist nur das Angiogramm der A. carotis interna, die sich hierin der Pneumographie von Liquorräumen oder Subduralspalt überlegen zeigt. Interferenz von Druckwirkung des SDH mit Hirnatrophie und hydrozephalischer Liquorstauung kann die bekannten Schädelveränderungen…