Zur prognostischen Bedeutung der Karotisstenosen im Angiogramm bei Aneurysmablutungen
A. Isfort · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1964 · Heft 01 · S. 130-137
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im eigenen Krankengut von 100 sackförmigen Aneurysmen der Hirngefäße hatten diejenigen die schlechteste Prognose, bei denen nach einer Rupturblutung angiographisch eine Stenose der A. carotis interna und ihrer Äste nachgewiesen werden konnte. Diese Gefäßeinengung fanden wir nur bei Aneurysmen der A. cerebri media bei gleichzeitigem intrazerebralem Hämatom im vorderen Temporalhirn. Von 7 diesbezüglichen Patienten überlebte nur einer. Alle anderen erlagen bereits der ersten Rupturblutung. Die Ursache der Arterienstenose sehen wir in einem Gefäßspasmus, der durch das Zusammentreffen mehrerer Faktore…