Zur intramyokardialen Kontrastmittelgabe*
P. P. Lunkenheimer, W. Beich, H. Ising, W. Noack, H. Gref, S. Muchow · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1974 · Heft 07 · S. 72-76
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Intramyokardial instillierte Röntgenkontrastmittel breiten sich subendokardial breitflächiger aus als in den äußeren Myokardlagen. Die Schädlichkeit intramuraler Flüssigkeitsinjektionen beschränkt sich auf die Auslösung von Extrasystolen. In den Innenschichten wird dabei wahrscheinlich besonders empfindlich das Erregungsleistungssystem irritiert. Nur in Kammerbasisnähe führen Injektionen ins Myokard zum Kammerflimmern. Diese Zwischenfälle sind durch vorhergehende Infiltration der Injektionssorte mit Atropin oder Verapamil weitgehend auszuschließen. Die Abflußwege intramural liegender Kontrastmitt…