Sipple-Syndrom
M. Schmidt · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1974 · Heft 09 · S. 311-315
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über einen Fall mit medullärem Schilddrüsenkarzinom, beidseitigen Phäochromozytomen und marfanoidem Habitus berichtet. Diese Kombination, die noch durch zusätzliche Komponenten wie Neurofibrome der Haut, muköse Neurome, intestinale Ganglioneuromatose, markhaltige Nervenfasern der Kornea, Cushing-Syndrom und sekundäre Hyperplasie oder Adenome der Nebenschilddrüsen erweiterbar ist, wird als SIPPLE-Syndrom bezeichnet. Dieses kann sowohl sporadisch als auch familiär auftreten. An Hand eines Falles und der Literatur wird dieses relativ seltene Syndrom diskutiert.