Die Gefährdung der menschlichen Erbanlagen im technischen Zeitalter*
U. H. Ehling · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1976 · Heft 02 · S. 166-171
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Als maximal tolerierbares Risiko für den Menschen wurde eine Zunahme der spontanen Mutationshäufigkeit durch strahlen- und chemoinduzierte Mutationen von 25% angenommen. Ausgehend von einer linearen Dosis-Effekt-Beziehung und den experimentell ermittelten Mutationsraten nach Bestrahlung der Spermatogonien von Mäusen, wurde aufgrund folgender Annahmen das strahlengenetische Risiko geschätzt: Die Verdoppelungsdosis für spezifische Lokusmutationen der Maus ist repräsentativ für rezessive Erbanlagen. Die Mutationshäufigkeit ist abhängig von der Dosisleistung und der Fraktionierung der Bestrahlung. De…