Beitrag der intraossären Angiographie zur Ätiopathogenese der iuvenilen Knochenzyste
A. Klümper · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1977 · Heft 03 · S. 202-204
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach dem hier vorgestellten Ergebnis der intraossären Angiographie bei iuvenilen Knochenzysten darf angenommen werden, daß ihre Entstehung auf eine Gefäßanomalie der frühkindlich einsprossenden metaphysären Gefäße zurückzuführen ist, wobei offen bleiben muß, ob es sich um primäre Ektasien oder arteriovenöse Anastomosen handelt. In der Literatur kommt somit den iuvenilen Knochenzysten ein Platz im Kapitel der angeborenen Erkrankungen zu. Die intraossäre Angiographie eignet sich darüber hinaus zur Differenzierung des osteolytischen Prozesses gegenüber einem Fibrom, Myxom, Chondrom oder Osteoklastom…