Nebennierentumoren im Pneumoretroperitoneum
R. Haubrich, P. Thurn · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1953 · Heft 06 · S. 719-723
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Bedeutung des Pneumoretroperitoneum nach präsakraler Insufflation für die Diagnostik der Nebennierentumoren wird an typischen Beispielen von gesicherten Rinden- und Marktumoren demonstriert. Für die Hyperplasie sind eine homogene Verdichtung, gleichmäßige Vergrößerung mit erhaltener Dreiecksform und eine allseitig glatte Begrenzung typisch; die Phäochromozytome bieten mit unregelmäßiger Begrenzung, variabler Größenzunahme unter Verlust der Dreiecksform und evtl. mit inhomogener, zystoider Struktur einen weniger einheitlichen Röntgenbefund.