Zur Frage der Erblichkeit der Marmorknochenkrankheit
A. Klein · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1952 · Heft 04 · S. 366-371
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über eine Familie mit Marmorknochenkrankheit berichtet, bei der die MK durch Zufall gefunden wurde. Von dreizehn selbst untersuchten Familienmitgliedern weisen vier die typischen Zeichen der MK auf, jedoch ohne klinischen Befund und Begleitsymptome. Alle vier sind männlichen Geschlechts. Die Frage einer geschlechtschromosomengebundenen Erbanlage, bzw. einer unregelmäßigen Dominanz mit fehlender Ausprägung beim weiblichen Geschlecht wird aufgeworfen. Eine Entscheidung für die eine oder andere Theorie ist bei den bisherigen Beobachtungen nicht möglich.