Zur Therapie des Zoster oticus
J. Helms · Pädiatrische Praxis · 1982 · Heft 07 · S. 380-382
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zur Therapie des Zoster oticus haben MAYR, STICKL und Mitarb. das Konzept der Paraimmunisierung durch Applikation eines avirulenten Avipox-Virus vorgelegt. In einem von vier eigenen Fällen besserte sich das Zosterexanthem rasch. Wenn mehr als 90% der Fazialisfasern ausgefallen waren oder wenn zusätzlich vestibuläre und kochleäre Funktionseinschränkungen nachgewiesen werden konnten, wurde in 10 Fällen der N. facialis transtemporal nach FISCH und ESSLEN dekomprimiert. Einmal zeigte sich dabei, ein Jahr nach Beginn der Erkrankung, eine Kolliquationsnekrose des Gesichtsnerven im Beginn des Fallopisch…