Der zu große Kopf: Hydrozephalie - Megalenzephalie
W. Isler · Aktuelle Neurologie · 1982 · Heft 01 · S. 09-17
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der einfache oder auf intrakraniellen Mißbildungen beruhende Hydrozephalus ist die häufigste Ursache der Makrozephalie im Kindesalter. Die Shunt-Therapie hat eine wesentliche Verbesserung der Spätresultate gebracht, doch ist sie noch immer in über der Hälfte der Fälle mit Komplikationen, selbst lebensbedrohlichen, behaftet. Zur Beurteilung einer »Arretierung« eines Hydrozephalus genügen klinische Kriterien und die einfache Druckmessung mit Lumbalpunktion nicht. Die Hirnmanteldicke korreliert mit der intellektuellen Leistungsfähigkeit weit weniger als bisher angenommen. Der »benignen familiären Me…