Korrelationen von HLA-Antigenen zu klinischem Erscheinungsbild und Liquorbefund bei Multipler Sklerose
H. W. Delank, J. Lambert · Aktuelle Neurologie · 1982 · Heft 05 · S. 182-185
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Als Ergebnis dieser an 62 MS-Kranken gemachten Studie kann zusammenfassend herausgestellt werden: In Bestätigung der mehrfach von anderen Autoren gemachten Beobachtungen war ein signifikant gehäuftes Auftreten der HLA-Antigene HLA A 3 und HLA B 7 und ein vermindertes Vorkommen der HLA-Antigene HLA A 2 und HLA B 12 im Vergleich zu einer Gruppe gesunder Kontrollpersonen aus derselben Region feststellbar. Daraus kann gefolgert werden, dass HLA A 3 und/oder HLA B 7 Merkmalträger ein genetisch determiniertes erhöhtes relatives Risiko besitzen, an einer Multiplen Sklerose zu erkranken. Statistisch sign…