Urodynamische Befunde bei anamnestischer Dranginkontinenz
U. Bänninger, J. Kunz · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1981 · Heft 05 · S. 335-338
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wurden die zystometrischen Befunde 93 dranginkontinenter mit denjenigen 157 nicht-dranginkontinenter Frauen verglichen. Dabei wurden die folgenden 4 zystometrischen Parameter ausgewertet: intravesikale Druckwellen, Füllungsvolumen beim ersten Harndrang, maximale Blasenkapazität und Blasendruckanstieg pro Volumeneinheit. Es zeigte sich, daß einzig intravesikale Druckwellen für die urodynamische Diagnostik der Dranginkontinenz von Bedeutung sind. Insbesondere konnte keine Korrelation zwischen der sogenannten »hypertonen Blase« und der anamnestischen Angabe Dranginkontinenz gefunden werden.