Über das Risiko einer Dihydroergotamin-Behandlung in der Schwangerschaft
T. H. Lippert, H. R. Böhm · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1982 · Heft 12 · S. 866-867
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anläßlich eines Falles mit Auftreten vorzeitiger Wehen nach peroraler Dihydroergotamin-Behandlung orthostatischer Beschwerden wird über die in zahlreichen Literaturangaben dokumentierten oxytozischen Eigenschaften von Dihydroergotamin berichtet. Obwohl Dihydroergotamin in diesen Studien nur parenteral verabreicht worden war, erscheint es nicht unbedenklich, speziell bei Risikopatientinnen für Frühgeburtsbestrebungen, eine Substanz mit oxytozischer Potenz zur peroralen Behandlung orthostatischer Kreislaufregulationsstörungen einzusetzen.