Chancen der Abortprophylaxe in der Frühschwangerschaft
S. Koller · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1982 · Heft 03 · S. 204-212
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aus einer detaillierten statistischen Analyse von 7870 Schwangerschaften der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Mehrklinikstudie »Schwangerschaft und Kindesentwicklung« aus den Jahren 1964 bis 1970 ergaben sich folgende Assoziationen von Medikamenten mit der Häufigkeit von spontanen Frühaborten: Bei Schwangeren, die Antiemetika, Vitamin- oder Mineralstoff präparate im 1. Trimenon genommen haben, ist die Frühabortziffer deutlich günstiger als bei Frauen ohne Medikamente dieser Gruppen. Dies gilt besonders bei frühen Beschwerden durch Übelkeit/Erbrechen und bei Auftreten von Blutu…