Zur Therapie des hämophilen Hämarthros
H.-J. Benz · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1982 · Heft 05 · S. 667-672
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Gelenkblutungen bei Hämophilen bleiben durch Substitution mit dem fehlenden Gerinnungsfaktor meist begrenzt und werden in wenigen Tagen spontan resorbiert. In seltenen Fällen verbleibt das Blut jedoch im Gelenk und destruiert es zunehmend. Diese pathologische Entwicklung kann bereits in der Entstehungsphase verhindert werden, wenn die meist flüssigen Ergüsse durch Punktion und die intraartikulären Koagel durch Arthrotomie rechtzeitig entfernt werden. - Die Erfahrungen mit diesem therapeutischen Konzept, das als “orthopädische Frühbehandlung der hämophilen Arthropathie” bezeichnet werden kann, wer…