Die Bedeutung der Röntgen- und Ultraschalluntersuchung bei der pränatalen Diagnosestellung der Sirenenmißbildung
W. Fiegler, F.-W. Hunsdiek · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1980 · Heft 11 · S. 539-542
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird eine Sirenenmißbildung beschrieben. Neben der kennzeichnenden einen unteren Extremität sind, wie bei allen Sirenen, schwere Mißbildungen des Urogenitalsystems, Darms, Beckens und der Wirbelsäule vorhanden. Die unterschiedlichen Theorien der Ursache werden aufgezeigt. Die Sonographie kann als Screeningverfahren bei der Früherkennung von Mißbildungen angewendet werden. Eine Notsectio wegen intrauteriner Asphyxie bei einem postnatal nicht lebensfähigen Kind kann somit vermieden werden.