CareLit Fachartikel

Nachweis erfolgter Patientenaufklärung durch den Arzt

H.-J. Rieger · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1997 · Heft 34/35 · S. 1055-1056

Dokument
1002891
CareLit-ID
Jahr
1997
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
H.-J. Rieger
Ausgabe
Heft 34/35 / 1997
Jahrgang 122
Seiten
1055-1056
Erschienen: 1997-08-22 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Beim Vorwurf eines Behandlungsfehlers hat bekanntlich der Patient die klagebegründenden Tatsachen (objektive Sorgfaltspflichtverletzung, deren Ursächlichkeit für den eingetretenen Schaden und Verschulden des Arztes) darzulegen und im Bestreitensfall zu beweisen. Anders ist es bei der Geltend-machung einer Aufklärungspflichtverletzung: Hier liegt die Beweislast nicht beim Patienten; vielmehr hat umgekehrt der Arzt die wirksame Einwilligung des Patienten in die Behandlung und damit dessen hinreichende Aufklärung nachzuweisen. Diese Beweislastregel ist der Grund dafür, daß Schadensersatzklagen gegen…

Schlagworte

Ärzte DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift