Die Sprache des Patienten
Georg v. Keller · Zeitschrift für Klassische Homöopathie · 1989 · Heft 05 · S. 185-195
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Verfasser möchte zeigen, in welchem Maße es bei der Arzneimittelwahl auf die Ausdrucksweise des Patienten ankommt. Ein Patientensymptom, das bis in den Wortlaut hinein weitgehend mit einem Prüfungssymptom übereinstimmt, wird zum Leitsymptom zu dem betreffenden Mittel, gleichgültig, ob es ein Allgemeinsymptom oder ein Lokalsymptom ist. Bezüglich der Begriffe »Leitsymptom« und »Lokalsymptom« werden Irrtümer aufgezeigt, die in beiden kontroversen Schulen der Homöopathie, der naturwissenschaftlich-kritischen und der Kentianistischen, entstanden sind.