Wirksamkeit der Cendehill-Vakzine in der Prophylaxe der Rötelnembryopathie
W. Ehrengut, H. Lennartz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1980 · Heft 05 · S. 153-154
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 19jährigen Schwangeren, die früher erfolgreich mit der Cendehill-Vakzine gegen Röteln geimpft worden war (Serokonversion), konnte in der Frühschwangerschaft im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung eine frische Rötelninfektion (rötelnspezifisches IgM positiv, Röteln-Komplementbindungsreaktion und -Hämagglutinationshemmung erhöht) nachgewiesen werden. Aufgrund der im Schulalter bewiesenen Serokonversion unterblieb eine Interruptio. Das Neugeborene wies einen Röteln-HAH-Antikörpertiter von 1 : 640 im Nabelschnurblut auf, aber keine rötelnspezifischen IgM-Antikörper (auch bei späteren Kontroll…