Zur neurokutanen Melanose
I. W. Husstedt, K. H. Grotemeyer, M. Galanski, H. -P. Schlake · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1989 · Heft 06 · S. 250-255
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über einen 33jährigen Patienten mit neurokutaner Melanose berichtet, bei dem 2 Jahre nach Exzision eines Naevus pigmentosus et pilosus giganteus eine zelluläre Proliferation der Melanoblasten im Bereich der weichen Hirnhäute auftrat. Unter dem Bild einer generalisierten Raumforderung des zentralen Nervensystems führte dieser Prozeß trotz intensiver therapeutischer Maßnahmen in wenigen Wochen ad exitum. Neuroradiologische Techniken können die klinische Symptomatik dieses sehr seltenen Krankheitsbildes objektivieren und eventuell eine frühere Diagnose dieser Erkrankung ermöglichen.