Ein Beitrag zur Kenntnis klinischer Verläufe von chronischen Methamphetaminpsychosen
H. Fujimori, Y. Nakatani, M. Sakaguchi · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1989 · Heft 09 · S. 383-394
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Drei Fälle von chronischen Methamphetaminpsychosen (MAP-P) mit ihren Residual- bzw. chronischen Zuständen wurden vom klinisch-psychiatrischen Standpunkt aus eingehend bearbeitet. Dabei sind wir zu folgenden Ergebnissen gekommen: 1. Bei unseren drei Probanden besteht im Durchschnitt ein 2-3jähriges Intervall zwischen dem Beginn des Methamphetaminabusus (MAP-Abusus) und dem Erscheinen der psychotischen Symptome.2. Auch dann, wenn die psychotischen Zustände (häufig schizophreniform) innerhalb kurzer Zeit remittieren, kann durch eine erneute Metliamphetamininjektion bereits in kleiner Dosierung, wie…