Polyradikulomeningoenzephalitis durch Epstein-Barr-Virusinfektion - Darstellung eines Falles mit tödlichem Ausgang
E. B. Ringelstein, H. Sobczak, B. Pfeifer, W. Hacke · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1984 · Heft 03 · S. 73-82
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über einen 21jährigen, seit frühester Kindheit wegen einer thorakalen Querschnittslähmung schwerbehinderten Abiturienten berichtet, der nach 3wöchigen Prodromalerscheinungen mit den Zeichen eines grippalen Infektes an einer Radikulomeningoenzephalitis durch Epstein-Barr- Virusinfektion erkrankte. Durch die positiven Reaktionen auf heterophile Antikörper und aufgrund des Nachweises von spezifischem IgG gegen Viruskapsid sowie von virusspezifischem IgM in ausreichend hohen Titern konnte die ätiologische Rolle des Epstein-Barr-Virus bewiesen werden, auch wenn die sonst für infektiöse Mononuk…