Über duale Organisation der Sensomotorik
A. E. Adams · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1983 · Heft 05 · S. 167-175
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine anatomische Symmetrie der bilateralen Lebewesen und die funktionale Zuordnung von Gehirnhälften zu je einer Körperseite bilden Voraussetzungen zur sensomotorischen Hirnlokalisation. Die hierzu notwendigen, invarianten Systemelemente bestehen aus sogenannten Modulen. Dabei handelt es sich um Verbände von jeweils etwa zweieinhalbtausend Rindenzellen. Wir sprechen von Dualität und wir meinen damit nicht dualistisch getrennte, sondern einander zugeordnete oder miteinander koordinierte Systemhälften. Die überwiegend gekreuzten Sinnes- und Nervensysteme der Vertebraten bedingen vermutlich deren rh…