Posturographische Studie an alkoholgewöhnten Versuchspersonen bei unterschiedlichen Blutalkoholkonzentrationen* **
K.-F. Hamann, K.-J. Schmeißer, Ch. Krausen, G. Rusche · Pädiatrische Praxis · 1984 · Heft 02 · S. 68-70
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der vorliegenden, posturographischen Analyse an Versuchspersonen, die angaben, regelmäßig Alkohol zu sich zu nehmen, wird gezeigt, dass in der Mehrzahl der Fälle bis zu Blutalkoholkonzentrationen von 1% im Romberg-Test keine größeren Körperschwankungen auftraten als durch die natürliche Schwankungsbreite bedingt. Ein kleinerer Anteil schwankte unter mäßigen Alkoholkonzentrationen stärker. Für die otoneurologische Diagnostik sind Alkoholanamnese, Trinkgewohnheiten und Konstitution bei den vestibulospinalen Prüfungen von besonderer Bedeutung.