Der Rhinolith - klinische und mineralogische Aspekte
H.-U. Nover, O. W. Flörke · Pädiatrische Praxis · 1983 · Heft 09 · S. 419-421
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Berichtet wird über eine 32jährige Patientin mit einem lange Zeit unentdeckten Rhinolithen. Neben klinischer Symptomatik und diagnostischen Maßnahmen finden besondere Berücksichtigung die aufgrund von mineralogischen Untersuchungen gewonnenen Ergebnisse. Chemische und thermische sowie Röntgendiffraktions-analyse ergaben Siderit (FeCO3) und Ferrihydrit (5Fe2O3·9H2O). Untersuchungen mittels Rasterelektronenmikroskop und Polarisationsmikroskop lassen auf einen Nukleus von hohem Eisengehalt schließen. Im Einklang mit der Literatur darf eine exogene Ätiologie des gefundenen Rhinolithen als gesichert g…