Nekrotisierende Sialometaplasie (Speicheldrüseninfarkt) der Glandula submandibularis
G. M. Beer, A. Neuwirth · Pädiatrische Praxis · 1983 · Heft 10 · S. 468-470
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die nekrotisierende Sialometaplasie, eine seltene, postischämische Läsion der Kopfspeicheldrüsen, wird anhand eines eigenen Falles beschrieben. Bei einer 57jährigen Frau kam es im Anschluß an die Exstirpation eines Mischtumors aus der Glandula submandibularis zu einer Verhärtung, die sich histologisch als nekrotisierende Sialometaplasie darstellte. Die Wichtigkeit genauer morphologischer Kenntnis dieses gutartigen, selbstheilenden Prozesses wird betont, da die dabei auftretenden ausgedehnten Pflasterzellmetaplasien der Ausführungsgänge leicht mit einem hoch differenzierten Pflasterzellkarzinom ve…