Borrelien - Meningoenzephalitis und borrelieninduzierte zerebrale Vaskulitis - Zwei Fallberichte
A. Druschky, F. Erbguth, D. Claus, W. Huk, B. Neundöfer · Aktuelle Neurologie · 1996 · Heft 03 · S. 116-119
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zwei Patienten ohne vaskuläre Risikofaktoren entwickelten im Verlauf einer Meningoenzephalitis Hirninfarkte. Beide zeigten eine intrathekale Antikörperbildung gegen Borrelia burgdorferi. Bei einem 50 Jahre alten Patienten ergaben Angiographie und MRI Zeichen einer zerebralen Vaskulitis, bei einer 54 Jahre alten Frau war der Befund nicht eindeutig. Bei Beiden war die Meningoenzephalitis unter einer intravenösen antibiotischen Therapie rückläufig. Bei dem ersten Patienten kam es unter hochdosierter Kortisongabe und Vollheparinisierung zu einer deutlichen Besserung der klinischen Symptomatik.